Im Rahmen der Digitalisierung sollen Computer gestützte Dienste und Tools für Schüler aller Altersklassen und Ausrichtungen als ökonomische Wissensmanagementressource und integrativer Bestandteil der Curricula jeglicher Fächer zur Verfügung stehen. Es soll nicht alles Bisherige verworfen, sondern im Sinne der Pädagogik, vielmehr iterativ die Digitalisierung als Finesse zur Ergänzung und zeitgemäßen Erweiterung der Möglichkeiten konstituiert werden. Diese Adaption darf als ein didaktisches Werkzeug gesehen werden um die Gestaltungsmöglichkeiten des Unterrichts zu erweitern und das prozessorientierte, kreative Lernen zu etablieren.

 

Unterrichtsmaterialien sollen in Campus-Systemen oder Lernmanagementsystemen jederzeit auffindbar sein. Erklärungen, Lösungen und Aufgabenstellungen sollen unabhängig von der physikalischen Präsenz eines Klassenzimmers durch CBT/WBT anwendbar sein. EDUtainment soll unkonzentrierte Lernende innervieren. Vorlesungen können online zur Wiederholung eingesehen werden. Durch die entstehenden Netzwerke zwischen den Lernenden, der Schulaufsicht bis zum Schulträger und nicht zu Letzt den Eltern werden durch die digitalen Plattformen Möglichkeiten der Mitgestaltung des Schulentwicklungsprozesses möglich.

 

Organisatorisches wird ausschließlich auf Plattformen verarbeitet. Stundenpläne werden nicht mehr mit EXCEL geschrieben und als PDF veröffentlicht, sondern als CMS/LMS oder eGovermentlösung mit Push Funktion für Änderungen eingebunden. Jedes Fach oder jeder Studiengang erhält sein eigenes WIKI, welches durch die Lehrkräfte verifizierten Inhalt zur Verfügung stellt. Hausaufgaben sollen durch Browsergeführte Inhalte dargestellt und eingereicht werden können. Die Lehrkraft soll den Überblick erhalten, wie und wann die Hausaufgaben gelöst worden sind und kann entsprechend darauf reagieren. Jeder Schüler hat seinen eigenen Login - Bereich. Persönlicher Arbeitsplatz, Projekt und Gruppenarbeit, Chatsystem und Exchange – Dienste für Mail, Kalender, Kontakte und Notizen mit Sync-Funktionalitäten für mobile BYOD - Geräte. Jeder Schüler erhält seine eigene email – Adresse, welche ebenfalls für den jeweiligen Login im LDAP gesteuerten Verbund gilt und einen eigenen Remote-Arbeitsplatz als DaaS oder durch VDI realisierte RDS/TS.

 

Eine responsive Website soll als Visitenkarte bzw. schwarzes Brett für allg. öffentliche Informationen und zur Verlinkung der jeweiligen Applikationen des Schulbetriebs dienen.

 

Eine Datenhaltung mit einer Blockchain-Lösung soll optional für die Kooperation von mehreren Schulen in Betracht gezogen werden um einerseits die Speicherkosten der Archivierung oder des Backupstorage zu senken, viel mehr um einen adäquaten Ansatz hinsichtlich des Idenditätsmanagements zu eruieren.

 

Saubere Netztrennung durch VLAN oder Subnetting zwischen Verwaltungsebenen und Schüler-Domains. Wifi Gastnetze entsprechend der aktuellen Störerhaftung und Bandbreitenquotas und flächendeckendes WLAN für registrierte Benutzer.

 

Die Downtime von 48 Stunden pro Jahr mit einer einfachen Verfügbarkeit von 99,50% soll eingehalten werden.

 

Reparaturen und Wartungen dürfen nicht zu einer Offline-Ursache werden.

   
© Rene Siegert - TBW17T Projektarbeit - Wirtschaft4.0==Bildung4.0==Schule4.0