Onlinequellen

Bildung in der Digitalen Welt – Strategie der Kultusministerkonferenz

https://www.kmk.org/themen/bildung-in-der-digitalen-welt/strategie-bildung-in-der-digitalen-welt.html

 

Hightech-Strategie 2025

https://www.hightech-strategie.de/de/hightech-strategie-2025-1726.html

 

Prof. Dr. phil. Ralf Lankau:

"Über die sogenannte digitale Bildung - und den lernenden Menschen"

https://www.youtube.com/watch?v=7_i81a-UdQo

 

Dr. Beat Döbeli Honegger:

„Wie viel Digitalisierung braucht die Schule?“

https://www.youtube.com/watch?v=ZOn9DMLgsvA

 

Prof. Dr. Rainer Dollase:

"Pädagogisches Wellenreiten und Bildungshysterie..."

https://www.youtube.com/watch?v=4VDxHSvatwM

 

Interview mit John Hattie

http://www.visiblelearning.de/

 

Arte – Die Macht der Algorithmen

https://www.youtube.com/watch?v=2YQClnc4Dtg

 

Prof. Dr. Christian Bauckhage - Künstliche Intelligenz

https://www.youtube.com/watch?v=4yrRKIgRWXk

 

Genial lernen Prof. Christian Spannagel:

"Ist ja Quatsch, die selben Sachen wieder zu erzählen!"

https://www.youtube.com/watch?v=ws3liOeHWBc

 

Prof. Dr. Gunter Dueck beim Java Forum in Stuttgart

https://youtu.be/g_uIZnBfYBg

 

Vera F. Birkenbihl: Genial lernen

https://youtu.be/5oKyBcqm5Us

 

Prof. Dr. phil. Ralf Lankau Ralf Lankau:

"Über die sogenannte digitale Bildung - und den lernenden Menschen"

https://www.youtube.com/watch?v=7_i81a-UdQo

 

Prof. Dr. Peter Kruse - Studie:

Wandel der Arbeitswelt

https://www.youtube.com/watch?v=ZOn9DMLgsvA

 

Imagefilm ILIAS: Digitale Meisterkurse in den Bildungsakademien

https://youtu.be/yHOPgSfhwSM

 

Was erwartet mich auf der Lernplattform ILIAS?

https://youtu.be/X0ptcujQ66c

 

http://www.aufwach-s-en.de/2018/11/epidemie-der-digitalversteher-ohne-verstand/

 

https://cdn.auckland.ac.nz/assets/education/hattie/docs/teachers-make-a-difference-ACER-(2003).pdf

 

https://www.insm-bildungsmonitor.de/2018_best_i_gesamtranking.html

 

https://www.digitalisierung-bildung.de/2018/06/21/digitale-medien-im-lehramtsstudium-medienkompetenz-angehender-lehrkraefte-darf-nicht-dem-zufall-ueberlassen-werden/

 

sonstige Quellen

Prof. Dr. Gunter Dueck; Die Beta-inside Galaxie

ISBN 3-540-41433-9

 

Prof. Dr. Günter Daniel Rey; E-Learning Theorien, Gestaltungsemp-fehlungen und Forschung

ISBN: 978-3-456-84743-6

 

Prof. Dr. Gunter Deuck; Aufbrechen – Es geht um unsere Zukunft

ISBN: 978-3-8218-6514-0

Digitalisierung der Bildung! Ja oder nein? Revolution oder Evolution? Nach John Hattie (2003)

Abbildung 3 J. Hattie 2003

übt der Lernende selbst, mit 50% den größten Einfluss auf seine schulischen Leistungen aus. Weitere 30% verantworten die Lehrkräfte. Natürlich kann es von Bedeutung sein, wie die Lernenden präformiert sind, allen voran steht dennnoch die Frage ob er will oder nicht. Die Digitalisierung sollte nicht als Surrogat betrachtet werden, sondern vielmehr als unterstützende Technologie und Handwerkszeug für Individualisierung und Flexibilität. Gestern war ein schnurgebundenes Telefon etwas Besonderes. Heute hat jeder ein Smartphone. Wir kaufen damit ein, schauen früh beim Zähne putzen noch ein Schulungsvideo, versenden eMails, erfreuen uns an spannenden KI-Modellen System-on-a-Chip(SoC) und tracken unser Postpaket. Morgen hat jeder Schüler seinen Lernstand visualisiert, bekommt individualisierte Übungsaufgaben per Push-Notify und Lehrkräfte publizieren mit einer Selbstverständlichkeit ihre Curricula und dessen Content.

 

Die „neuen“ Medien sind da und werden von „allen“ unentwegt genutzt. Sie sind Bestandteil unserer Gesellschaft. Sie bringen großen Nutzen, benötigen viele Kenntnisse und beherbergen allerdings auch Gefahren. Allein deshalb müssen sie in die Bildung einfließen, um durch mediendidaktischen Kompetenzen auch einen Verantwortungsvollen und Eigenverantwortlichen Umgang zu vermitteln. Als Bestandteil und Ergänzung. Nicht aber in der Ausschließlichkeit.

 

Sorgen sie für BYOD. Zwar nicht in der Verwaltungsebene, aber im Unterricht. Trennen sie die Netzte. Nicht nur Schüler, sondern auch Lehrkräfte sollen ihre ihnen vertrauten Geräte nutzen dürfen.

Schränken sie nicht zu viel ein. Viele Lösungen haben ihre Daseinsberechtigung. Denken sie nicht in Ausschließlichkeit, sondern in Möglichkeiten.

 

Verwenden sie überwiegend open Source und GNU General Public Licens. Schulen sie Kompetenzen. Proprietäre, konzernbehaftete Softwareprodukte eines einzelnen Wirtschaftsunternehmens sollte nicht das Maß aller Dinge sein. Denken sie über diese anachronistischen Computerräume nach. Zu dem man erst hinlaufen und aufschließen muss. „Digitalisierung“ und „4.0“ ist vielmehr der „way of life“ als eine Erscheinung dogmatischer Zwänge. Kinder sollten natürlich weiterhin in der Lage sein, auf ein Stück Papier zu schreiben. Interpretieren sie die sogenannte „Digitalisierung“ als hilfreiche Option und nützliche Erweiterung. Wir meißeln nichts mehr in Stein und haben auch die Schiefertafel mit Griffel hinter uns gelassen. Vielleicht ist nun an der Zeit die „Kreidetafel“ und einen Großteil des „Papier-Konvoluts“ zu ersetzen.

 

Holen sie die Lehrkräfte ab ohne zu überfordern. Trainieren sie die Lehrkräfte spielerisch. Digitalisierung kann und darf auch rieseigen Spaß machen. Dann klappst auch ohne posttraumatische Belastungsstörung. J

Ob Kreide oder Touch-Screen. Essenziell bleibt immer ein sensibler und empathischer Pädagoge.

  • „Kinder und Jugendlich in den Arbeitsmarkt integrieren, wo wir wissen, dass die Nutzung von Kompetenzen und Skills ganz zentral sind und ganz deterministisch sind um in der Zukunft gute Jobs zu haben.“[1]
  • …"bildungsökonomischer" und "humankapitaltheoretischer" Ansatz[2]

 

Es ist natürlich leicht einsehbar, dass Bildung auch in einem ökonomischen Kontext steht. Jeder Lernende hat Anspruch auf die gegebenen Bildungschancen, welche wiederum von der Gesellschaft finanziell getragen werden. Das Bildungssystem bereitet die Lernenden hinsichtlich der wirtschaftlichen Bedarfe vor, in dessen Folge die Anwendung des Erlernten und die Einkommensperspektiven mit den Volkswirtschaftlichen Interessen korrelieren.

 

  • Redundante Arbeitsschritte können durch Sharing minimiert oder der Ausfall von Lehrkräften und Unterricht kompensieren werden.
  • Content Schul- und Länderübergreifend, gemeinsam nutzen, erstellen und frei zur Verfügung stellen.
  • Standortübergreifende Unterstützung durch virtual-classroom Services.
  • Aufsätze lassen sich durch Machine-leraning korrigieren und bewerten.
  • Vernetzung mit anderen Lehrkräften und Schulen.
  • Versäumter Unterricht für Schüler sehr leicht aufholbar.

 

[1] Prof. Dr. Rainer Dollase: "Pädagogisches Wellenreiten und Bildungshysterie..."

[2] https://www.insm-bildungsmonitor.de/2018_faq.html

Die Schüler dienen nicht als Datengewinnungs- und Auswertungs-Objekte für Konzerne, deshalb sollten die digitalen Lösungen weitestgehend in staatlicher Verantwortung sein und auch Didakten Ihre Lernmittel überprüfen und eigenständig zur Verfügung stellen können. Große IT-Unternehmen bieten bereits viele Lösungen jedoch häufig mit geschlossenen Systemen. Zum Beispiel bietet ein großer IT-Konzern aus Kalifornien, USA autonome Lehr und Lern – Software, übt durch Sachspenden Einfluss auf die Curricular und Bildungspläne mit der Gegenleistung der Schülerdaten. In den bisher angewandten Public Schools in US erstellt ein Rechenzentrum über Nacht die Lehrpläne für jeden einzelnen. Es handelt sich hierbei um die kleinteilige psychometrische Vermessung der lernenden per Kamera und Mikrofon sowie Auswertung per Mustererkennung und Statistik. Erhebungsobjekte sind Interessen, Vorwissen, akademische Leistung, Ergebnisse, Kompetenzniveau, soziodemographische Daten, soziales Umfeld und persönliches Netzwerk, Präferenz sozialer Medienkompetenz, soziale Daten sowie Emotionen und Motivationen.

 

Die Installation der Serverbetriebssysteme soll verschlüsselt erfolgen. Alle Datenbanken und Daten sollen in verschlüsselten logischen Partitionen aufbewahrt werden. Kommunikation soll End-to-End verschlüsselt sein. Bei der Wahl der Algorithmen soll mindestens AES und SHA3 Anwendung finden.

Für Speicher- und Datenpools soll der Zugriff durch VPN-Dienste ermöglicht werden. Web-basierter Content steht ausschließlich durch Secure-http zur Verfügung. Im Umgang mit den personenbezogenen Daten ist die DSGVO einzuhalten und den Sicherheitsempfehlungen des Bundesamts für Sicherheit Folge zu leisten.

 

BYOD ist grundsätzlich eine sehr nützliche handhabe für IT Umgebungen. Allerdings stellen nicht konfigurierte oder unzureichend gepflegte private Endgeräte ein Risiko dar. Fragen wie Sicherheitslücken und Schadsoftware bleiben oft unbemerkt und können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Applikationen auf Mobilgeräten können einen angenehmen Workflow bieten und können in Verbindung mit BYOD einen elaborierten Nutzen ergeben. Insbesondere auch die damit verbundene Mitteleffizienz. Eine luzide Ergänzung zu der Risikofrage könnte Stateful Packet Inspection und Deep Packet Inspection in den Firewall-Systemen beantworten.

 

Auf Verwaltungsebene sollte BYOD negiert sein. Die Risiken sind nur unzureichend abschätzbar und können virulent werden.

Aus einem Pool unzähliger Möglichkeiten wurden zwei Architekturszenarien herausgegriffen und gegenübergestellt. Es soll die Attraktivität eines self-host Rechenzentrums mit einem gänzlich ausgelagertem IaaS-Cloud Angebot visualisiert werden. Per se sind diese zwei Modelle partikular inkomparabel da es sich um unterschiedliche Geschäftsmodelle handelt. Die Anforderungen wurden insofern approximativ gewählt um bei einer Auslastung mit 1000 Usern die erforderliche Interferenz zu erhalten.

 (die KVR wird hier nicht pupbliziert)

Die Montagekosten werden habituell den Anschaffungskosten hinzugerechnet, können jedoch im Cloud-Angebot hier noch keine Berücksichtigung finden, da zurzeit nicht abschätzbar ist, welchen Konfigurationsaufwand die Online-Dienste verursachen werden.

 

Entsprechend der AfA-Tabellen ergibt sich eine Nutzungsdauer von sieben Jahren. Durch Kumulation der Auszahlungen je Periode wird ersichtlich, dass zwar im Jahr der Anschaffung das Cloud-Angebot die günstigere Lösung darstellt, jedoch bereits ab dem dritten Jahr, zeigt sich ein lokales RZ als die vorteilhaftere Alternative.

 

Hier bietet sich ein positiver Aspekt von lokaler Rechenleistung dar. Ohne Vertriebs- und Kalkulationsaufwand kann sehr flexibel auf alle Eventualitäten eingegangen werden, und gleichermaßen die Datenübertragungsrate der Baremetal- Installation nicht zu übertreffen ist.

Ein nennenswerter Vorteil der IaaS ist die sekundengenaue Abrechnung der Rechenleistung. Dadurch kann sich bei einigen Diensten ein stupender Preisvorteil ergeben. Man kann schnell auf Veränderungen reagieren, muss aber bei zusätzlichen Anforderungen berücksichtigen, dass der Dienstleister auf seinen Ausgleich insistieren wird.

 

Die strikte Trennung der zwei Modelle wird möglicherweise nicht zum effizientesten Nutzen führen, da ebenfalls infrastrukturelle Rahmenbedingungen ihren Einfluss ausüben. Ein stark frequentierter Webserver oder ein Mailserver sollten ihren Dienst in einem kommerziellen RZ, mit Anbindungen wie 120GBit/s DE-CIX oder 60GBit/s Level3, verrichten. Selbst mit einer 500 Mbit Anbindung eines Schulgebäudes könnten lokal gehostete Dienste ausgebremst werden. Fileserver wollen ihren Anwendungsbereich lokal suchen. Mit Übertragungsraten von bis zu 100 GBit/s (100GBASE-CR10) ist für größere Userzahlen eine Baremetal-Installation am Standort vorteilhaft.

 

Zur Kompensation der Energiekosten ist eine Photovoltaikanlage ratsam. Der Stromverbrauch kann zu großen Teilen relativiert werden. Durch die Verwendung von Energiespeichern wäre eine vollständiges kompensieren der Energiekosten denkbar. Die Abwärme der Server könnte abhängig von der Außentemperatur in den Heizkreis zurückgeführt werden. Auch hier wäre eine Verringerung der variablen Kosten die Folge. Der Ökologische Aspekte ist ebenfalls zu erwähnen.

   
© Rene Siegert - TBW17T Projektarbeit - Wirtschaft4.0==Bildung4.0==Schule4.0