Der Trend, einerseits zur Smart Factory und auch dem damit kohärenten Lifestyle 4.0 wird viele berufliche Tätigkeitsprofile und ganze Berufsfelder irreversibel revolutionieren oder aber auch epochal verdrängen. Viele alltägliche Prozesse haben sich progressiven Veränderungen unterworfen. Die Gesellschaft lebt „smart“ und erfordert in ihrer Prosperität mutuell gelagerte Lernmedien. Learning-on-demand und neue elearning-Content-Formate sind obligatorisch und erzielen auf die Präferenzen des Schülers angepasst, einen hohen Lerneffekt. Prozesse ändern sich heute sehr schnell und jeder darf die Möglichkeit einer schnellen Wissensaufnahme für sich sensibilisieren. Einstein musste zu seiner Zeit als Student die Relativitätstheorie nicht lernen, ein heutiger Physikstudent schon. Für eine profunde Ausbildung stellt sich nicht nur die erhebliche Wissensmenge, sondern auch eine kursorische Wissensaufnahme.

 

Es muss unerheblich sein welche Hardware, welches Gerät, mobil oder Workstation, zu verwenden sei, viel essentieller ist der Aspekt der pädagogischen Maßnahmen die unter Berücksichtigung von anthropologischen Parametern als rezeptive Stimulanz einwirken. Es muss nicht immer alles „e“ sein, es ist ein Hilfsmittel, ein sehr nützliches Werkzeug und eine Erleichterung für sehr viele Mechanismen. Es ist nur verständlich das auch diametrale Ansichten hervortreten und somit sollte der Gedanke an dysfunktionaler Bildschirmmediennutzung mitschwingen. Sei es nur Korrelation und keine valid belegte Kausalität, aber immerhin auch Gegenstand der Forschung.

 

  • „Nicht das Curriculum sondern ein Jahr ‚Schule durchzuziehen erzeugt Bildung und Intelligenz“ „(…die Gespräche, der Umgang mit Menschen)“.[1]

 

[1] Prof. Dr. Rainer Dollase: "Pädagogisches Wellenreiten und Bildungshysterie..."

   
© Rene Siegert - TBW17T Projektarbeit - Wirtschaft4.0==Bildung4.0==Schule4.0