Bei einer derartigen Problemstellung und seinen Imponderabilien kann es keine eineindeutige Lösung geben. Es ist vielmehr eine Entwicklung über längere Zeit. Viele Ideen werden Umgesetzt und wieder verworfen. Es gibt kein Richtig oder Falsch als stoisch, integren Zustand. Es ist eher die fortdauernde Reaktion der Anpassung, ähnlich einer Evolution und deshalb können einige Ansätze treffend als Fragen formuliert werden.

 

  • Welche Berufe und somit auch deren Ausbildung werden an Bedeutung verlieren?

 

  • Welche Tätigkeiten und Berufe, sowie Qualifikationen werden hinzukommen oder sich verändern?

 

  • Welche Berufsausbildungen, Ausbilder und Ausbildungsstätten werden geschaffen oder Anpassungen entwickeln?

 

  • Wie wird sich das grundlegende Schulsystem und dessen Didaktik evolvieren um den Anforderungen gerecht zu werden und entsprechende Voraussetzungen zu schaffen?

 

Learning Analytics als Bestandteil der Rahmenbedingungen des Schulverlaufs zur Unterstützung der Lernprozesse und des durch gezielte Interpretation der von Schülern generierten Daten um Erkenntnisse zu den Lernfortschritten und Problembereichen auszuwerten und dadurch individualisiertes und personalisiertes Lernen zu ermöglichen.

 

Computer Based Trainings als offline oder inhouse/intranet Lösung für statischen Content. Web Based Trainings dem entsprechend als Onlineinhalte im virtual classroom.

 

Die Schiefertafel mit Kreide ist zwar obsolete in ihrer physischen Form, aber die Useability trotzdem genial. Natürlich kann diese Aussage nur für spezifische Anwendungsfälle gelten. Beispielsweise für eine schnelle Expertise von Schülerthesen oder einer Evaluation von Lösungen. Natürlich erfüllt das Smartboard den gleichen Effekt, nur ohne Kreidestaub. Nicht nur Clever sondern auch „Smart“ wäre dann die Anwendung in Verbindung mit einem Tablet als Zeichenfläche.

 

  • Wechseln Sie ihre Perspektive. Stehen sie hinter ihren Lernenden und zeichnen sie das Tafelbild. Wechseln sie zwischen vorherigen Tafelbildern. Reichen sie das Tablet einen Schüler. Oder hat er sein eigenes? Möglicherweise darf die ganze Klasse in das Tafelbild eingreifen und erfährt figurative Möglichkeiten von Kollaboration.
  • Stellen sie ihre Skizze online. Ihre Schüler können von zu Hause den Unterricht reflektieren. Die Lernenden müssen nicht gleichzeitig sehen, lesen, hören, schreiben, darüber nachdenken was sie schreiben und verstehen worum es überhaupt geht. Zu Hause darf man das nacheinander.

 

Der Overhead-Projektor ist eine gute Idee. Doch wer von den Lernenden kann im praktischen Anwendungsfall den Inhalt tatsächlich gut erkennen, ohne dass sich ein Thrombus im Auge löst? Wie alt sind die Folien in ihrer physikalischen, optischen Eigenschaft? Wie groß und wie gut fokussiert, wird der Inhalt dargestellt?

 

Der Autofocus einer Dokumentenkamera an einem Kurzdistanz-Beamer und eine Zoomfunktion wird auch ältere „handmade“-Folien als pittoresk attribuieren.

 

Zusätzliches Arbeitsaufkommen reduzieren! Warum nicht die Folien während des Unterrichts digitalisieren, wenn diese bereits unter der Kamera liegen?

 

  • Mausklick, „labeln“ und im LMS ablegen == 30 Sekunden

 

Einmal digitalisiert kann der Content jederzeit flexibel, „smart“ publiziert werden.

  • Projizieren sie ihre Folie notfalls mit einem Smartphone, welches sie gerade in der Hand halten, an die Wand!

Sie suchen einen bestimmenden Content aus all ihren Folien? Digitalisieren sie mit OCR Erkennung und erstellen sie durchsuchbare Dateien! Kompatibilität ist eine dankbare Eigenschaft.

   
© Rene Siegert - TBW17T Projektarbeit - Wirtschaft4.0==Bildung4.0==Schule4.0